Störungen der Sexualfunktion des Mannes sind ein hochrelevantes, aber in der täglichen Praxis viel zu wenig beachtetes Thema. Teil 1 befasst sich mit dem metabolischen Syndrom, Hypogonadismus und Testosteronmangel.
Metabolisches Syndrom
Im Rahmen eines metabolischen Syndroms (Definition laut International Diabetes Federation siehe Tab. 1) kann es durch mehrere Faktoren wie Gefäßschäden oder hormonelle Störungen zu signifikanten Beeinträchtigungen der Sexualfunktionen kommen. Aufgrund des geringen Durchmessers der tiefen Penisarterien (1–2 mm) können sich Gefäßpathologien und Plaques schon früh durch eine Verminderung der Erektionsfähigkeit bemerkbar machen.
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